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Frosch im Hals – ernst oder harmlos?

Nun, da der Winter langsam naht, machen jetzt schon viele eine Erkältung durch. Unklar ist dabei oft, ob es bloß normales Halsweh, oder doch eine richtige Angina oder sogar Scharlach ist.

Mit „Halsweh“ beschreibt man Schmerzen im Rachenbereich, die durch eine Entzündung der Schleimhaut ausgelöst werden. Zu Fieber kommt es meist nicht.
Die häufigste Ursache sind Erkältungsviren – Antibiotika sind daher wirkungslos. Gegen die Viren ist kein Kraut gewachsen, aber  mit diversen Mitteln lassen sich zumindest die Symptome mildern. So helfen Rachenspülungen und Gurgeln mit desinfizierenden Lösungen oder schmerzlindernde Lutschtabletten gegen Schluckbeschwerden.

Der Begriff „Angina“ beschreibt eine Entzündung der Gaumenmandeln. Die Mandeln gehören zum Abwehrsystem des Körpers und schwellen schmerzhaft an, sind gerötet und mit weißen Belägen (Stippchen) versehen. Eine Mandelentzündung (Tonsillitis) wird in der Regel durch Bakterien ausgelöst (meist Streptokokken-Bakterien vom Typ A). Mit Hilfe des so genannten Streptokokkenschnelltestes (Abstrich) lässt sich die Diagnose stellen. Oft beginnt die Tonsillitis aus heiterem Himmel mit heftigen Halsschmerzen und hohem Fieber. Eine antibiotische Behandlung mit Penicillin ist dringend nötig, da es zu gefürchteten Streptokokken-Nacherkrankungen kommen kann (Herzentzündung, Nierenentzündung, rheumatisches Fieber).

Scharlach ist eine Kinderkrankheit, die aber auch Erwachsene treffen kann. Auslöser sind ebenfalls Streptokokken-Bakterien, die ein Gift, das Scharlach-Toxin, produzieren. Die Erkrankung beginnt plötzlich mit Halsschmerzen und Fieber, die Mandeln sind hochrot, mit eitrigen Belägen überzogen und die Zunge erscheint auffällig rot (Erdbeer- oder Himbeerzunge). Ein feiner Hautausschlag breitet sich über den gesamten Körper aus, nur der Mundbereich wird ausgespart (Milchbart, periorale Blässe). Nach zwei Wochen schält sich die Haut an Händen und Füßen.
Scharlach wird ebenfalls mit einem Antibiotikum behandelt, weil es, wie bei der Angina, zu schwerwiegenden Komplikationen kommen kann.

In den allermeisten Fällen handelt es sich jedoch um harmlose, viral bedingte Halsschmerzen, die nur symptomlindernder Therapie bedarf, von selbst wieder verschwindet und (auch im Hinblick auf die wachsende Zahl von Antibiotika-Resistenzen) keinesfalls mit einem Antibiotikum behandelt werden sollte!

Neben den infektiösen Ursachen können unter anderem auch Sodbrennen, Fremdkörper wie Fischgräten, Rauchen oder allergische Erkrankungen Halsschmerzen auslösen.

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Dr. Thomas Klose und Mitarbeiter

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