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Höhlenwanderung

Mal groß, mal klein, dünn oder breit, stupsnasig oder hakenförmig – die Nase ist ein charakteristisches Merkmal eines jeden Menschen. So verschieden sie von außen aussieht, im Inneren ist der Aufbau immer derselbe: Haut und Knorpel verdecken die dreieckige Höhle, welche durch die Nasenscheidewand in eine linke und in eine rechte Seite aufgeteilt wird. In den angrenzenden Knochen befinden sich lufthaltige Hohlräume, die Nasennebenhöhlen, die mit der Nasenhöhle mit Gängen in Verbindung stehen.
Wenn Erkältungs- oder Grippeviren ihre Höhlentour beginnen, starten Sie zunächst in der Nasenhöhle. Sie infizieren die Schleimhaut, was zur Entzündung führt. Die Schleimhaut schwillt an, produziert mehr Sekret und bringt die Nase zum Laufen.

Wenn der Schnupfen nicht aufhört und es an der Stirn drückt, haben Sie es vielleicht mit einer Entzündung der Nasennebenhöhlen, einer Sinusitis, zu tun. Durch das Anschwellen der Schleimhaut verschließen sich die kleinen Verbindungen zu den Nasennebenhöhlen und eine Belüftung kann nicht mehr stattfinden. Das Sekret aus den Nasennebenhöhlen kann nicht mehr abfließen, staut sich auf und bietet einen idealen Nährboden für die Vermehrung von Krankheitserregern.

Nachdem Viren die ganze Vorarbeit geleistet haben, haben Bakterien nun ein leichtes Spiel. Man spricht von einer bakteriellen Superinfektion („super“ im Sinne von „obendrauf“). Typisch sind Gesichts- und Kopfschmerzen, die sich beim Bücken verschlimmern. Druckschmerz im Oberkiefer und unter den Augen deutet auf einen Kieferhöhlenentzündung hin, Schmerzen über den Augen sprechen für eine Stirnhöhlenentzündung, solche im Schläfenbereich für eine Entzündung der Siebbeinhöhle. Die Nasennebenhöhlen bilden den Resonanzraum für die Stimme. Wenn die Nasennebenhöhlen bei einer Erkältung von der Luft abgeschnitten sind, tönt auch die Stimme anders. Deshalb singt man bei einer Erkältung auch nicht so schön wie sonst.
Damit die Entzündung abheilen kann, müssen die Nebenhöhlen wieder durchlüftet werden. Abschwellende Nasentropfen sind Pflicht: sie bekämpfen die Schleimhautschwellung, so dass die Luft wieder zirkulieren kann. Entzündungshemmende Schmerzmittel bekämpfen den Schmerz und beruhigen die Schleimhaut von innen. Mit Salzwasserspülungen wird die Nase vom Sekret gereinigt, Inhalationen pflegen die Schleimhäute und bekämpfen Krankheitserreger. Manchmal, wenn es der Arzt für angemessen hält, kommt man auch nicht um ein Antibiotikum herum.

 

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