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Hübsches Köpfchen mit tollen Eigenschaften

Sein schöner Blütenkopf wird oft mit dem Bild des Igels verglichen, der die abwehrstärkende Wirkung mit seinen Stacheln versinnbildlichen soll. Der botanische Gattungsname Echinacea ist vom altgriechischen Wort echinos (Seeigel) abgeleitet.

Der Purpursonnenhut macht sich nicht nur im Garten gut: sein Extrakt wirkt bei entzündlichen Erkältungen der oberen Atemwege und der ableitenden Harnwege immunmodulierend und wird äußerlich bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Dabei finden vor allem die Arten Echinacea purpurea, pallida und angustifolia Verwendung

Alle Arten haben ihre Heimat nur im östlichen und zentralen Nordamerika. Echinacea ist eine alte Heilpflanze der Indianer, die 1762 durch den niederländischen Siedler und Botaniker Jan Frederik Gronovius in der „Flora Virginia“ dokumentiert wurde. Im amerikanischen Bürgerkrieg wurde Echinacea wegen der beeindruckenden Wundheilung von den Ärzten gerühmt. Der deutsche Einwanderer H. C. F. Meyer machte den Purpursonnenhut der breiten Bevölkerung zugänglich und vermarktete die Pflanze Ende des 19. Jahrhunderts.

Der Purpursonnenhut ist eine mehrjährige Pflanze, die bis 1,4 m groß wird. Mit einer Büschelwurzel gut verankert bildet er einen aufrechten Stängel, der meist verzweigt und rau behaart ist. Am Boden bilden dunkelgrüne Grundblätter eine Rosette. Typisch für die Blütenform ist das konisch gewölbte Blütenzentrum, das einem Igelkörper gleicht. Dieses ist mit unzähligen dunkelroten Röhrenblüten bestückt, das von purpurnen Zungenblüten umkränzt ist. Wenn Sie in Koblenz die Augen offen halten, so werden Sie das schöne Blümchen öfter sehen.

Die Wirkung wurde wissenschaftlich belegt. Der Purpursonnenhut aktiviert das Immunsystem in den Tonsillen (Mandeln) und im Darm und regt dadurch das unspezifische Immunsystem an, indem er die Leukozytenzahl (weiße Blutkörperchen) und die Phagozytosenleistung der Makro- und Granulozyten (Fressleistung der Fresszellen) erhöht. Der Purpursonnenhut mildert also nachweislich Entzündungen im oberen Atemtrakt und in den ableitenden Harnwegen. Infektionen werden beschwerdefreier durchlebt, Rezidive seltener und die Infektionsanfälligkeit insgesamt geringer.

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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