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Heiße Sache

Fieber ist keine Krankheit, sondern eine über die gesamte Evolution des Menschen beibehaltene Reaktion des Körpers. Es ist definiert als eine rektale Temperatur über 38°C. Die Temperatur ist morgens am niedrigsten und in den frühen Abendstunden am höchsten. Die Steuerung erfolgt im zentralen Nervensystem – genauer gesagt im Hypothalamus. Dort wird der Temperatur-Sollwert von beispielsweise 37°C auf 40°C nach oben reguliert. Der Körper produziert dann Wärme über Verengung der Gefäße (verminderte Wärmeabgabe durch die Haut), Aktivierung des Stoffwechsels und Muskelzittern. Für die Erzeugung und Aufrechterhaltung von Fieber muss der Körper seinen Energiebedarf um 20% steigern.

Das ist ja alles schön und gut – aber weshalb produziert der Körper Wärme, wenn wir einen Infekt durchmachen? Fieber scheint wohl einen Überlebensvorteil darzustellen, denn eine Erhöhung der Temperatur führt zu einer Hemmung der Vermehrung von Viren und Bakterien. So lautet zumindest die Theorie. Ist Fieber ist also unser Freund und Helfer und nicht als Feind zu betrachten? Für Eltern stellt Fieber oft eine besorgniserregende Erkrankung dar und schnell wird zu fiebersenkenden Mitteln (Antipyretika) wie Paracetamol oder Ibuprofen (Dosierung nach Gewicht, nicht nach Alter) gegriffen. Wichtiger ist es, sein Kind engmaschig zu überwachen und auf Zeichen einer schweren Infektion zu achten (schnelle Atmung, graue oder bläuliche Haut, auffälliges Verhalten und reduzierter Bewusstseinszustand des Kindes). Ein routinemäßiger Einsatz von Antipyretika wird bei einem sonst unauffälligen Kind nicht empfohlen. Sie sollten nur in ausgewählten Situationen eingesetzt werden, z.B. wenn das Fieber mehr als 40°C beträgt, das Kind wenig Flüssigkeit zu sich nimmt oder stark beeinträchtigt ist. Wann müssen bei Auftreten von Fieber die Alarmglocken bimmeln? Fieber beim Neugeborenen ist ein absoluter Notfall, da eine gefährliche Infektion dahinter stecken kann und die Sterblichkeit sehr hoch ist!

Heutzutage gibt es diverse Methoden das Fieber zu messen, doch welche ist die Beste? Die rektale Temperaturmessung ist der Goldstandard, aber leider nicht angenehm und nicht allezeit praktikabel. Die Temperaturmessung im Ohr ist deutlich schneller und angenehmer, vor allem für Kinder. Leider ist die Sensitivität unzureichend.

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Dr. Thomas Klose und Mitarbeiter

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